Dubai Square Mall: Drei-Jahres-Countdown am Dubai Creek Harbour | Die Geissens Real Estate | Luxus Immobilien mit Carmen und Robert Geiss – Die Geissens in Dubai
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Quadratisch. Praktisch. Shoppen.

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Am Dubai Creek Harbour weht noch der Staub der Baustelle, doch das Bild, das hier entstehen soll, ist bereits scharf gezeichnet: In etwa drei Jahren wird Dubai Square als riesige Shopping- und Erlebniswelt erwartet – eher Innenstadt unter Glas als klassisches Einkaufszentrum. Das Projekt, einst als visionäre „Retail-Metropole“ vorgestellt, kehrt nach stilleren Jahren mit einem klaren Eröffnungshorizont zurück. Mitten in der digitalen Ära setzt Dubai damit bewusst auf reale Erlebnisse, dichte Stadträume und emotionale Aufenthaltsqualität. Für Bewohner, Händler und Immobilieninvestoren beginnt ein Countdown, der einen ganzen Stadtteil neu ordnen dürfte.

Die Luft flimmert über dem Dubai Creek Harbour, irgendwo ruft ein Aufseher auf Arabisch, ein Lastwagen hupt, Möwen kreisen über der Wasserlinie. Wo heute noch Sandhügel, Gerüste und Fahrspuren dominieren, zeichnet ein Bagger eine breite Schneise in den Boden. Ein Polier zeigt mit der Hand ins Nichts und sagt: „Hier wird der Haupteingang. In drei Jahren kommen die ersten Besucher durch diese Tür.“

Die „Tür“, von der er spricht, gehört zu Dubai Square – einem Projekt, das weniger nach Einkaufszentrum und mehr nach eigenem Stadtviertel klingt. Noch ist der Ort eine gigantische Baustelle. Doch der Plan steht: In rund drei Jahren soll sich hier eine gläserne, klimatisierte Stadtkulisse öffnen, die den Osten Dubais neu definiert.

Die Rückkehr einer großen Idee

Der Name Dubai Square ist in der Stadt längst kein Geheimtipp mehr. Schon vor einigen Jahren präsentierten die Entwickler des Dubai Creek Harbour ihre Vision: ein Shopping- und Freizeitkosmos direkt am Wasser, eingebettet in ein großes Waterfront-Masterprojekt. Von Beginn an war klar, dass es um mehr ging als um ein weiteres Einkaufszentrum mit Parkhaus.

Die Idee: keine endlosen geschlossenen Flure, sondern Straßen, Plätze und Passagen unter einem schützenden Dach. Fassaden, die sich digital verwandeln. Restaurants, Wohnungen und Hotels, die sich selbstverständlich zwischen die Läden mischen. Ein Ort, an dem man leben, arbeiten, flanieren und konsumieren kann – ohne immer zu merken, ob man „drinnen“ oder „draußen“ ist.

Dann folgten ruhigere Jahre. Die weltweite Unsicherheit, Shutdowns, Reisebeschränkungen und eine Neubewertung von Großprojekten ließen viele fragen: Hat ein gigantischer Shopping-Komplex in Zeiten von Onlinehandel überhaupt noch eine Zukunft? Mancher glaubte bereits, die Renderings würden im Archiv verschwinden.

Doch in Dubai kehren große Ideen selten leise zurück. Aktuelle Signale aus dem Umfeld der Entwickler sind eindeutig: Dubai Square wird gebaut, die Planungen wurden geschärft – und als Zielmarke gilt nun eine Eröffnung in etwa drei Jahren. Aus einer Vision ist wieder ein konkreter Zeitplan geworden.

Drei Jahre bis zur Eröffnung

Wer heute über das Gelände blickt, sieht die neue Dynamik. Vermesser stecken Linien ab, Baumaschinen arbeiten sich systematisch durch den Boden, Planer stimmen sich direkt am Rand der Baugrube über Achsen und Blickbezüge ab. Parallel dazu feilen Architekten im Hintergrund an Grundrissen, Fassaden und Wegenetzen.

Der Zeitplan ist ehrgeizig, aber typisch für Dubai. In der anvisierten Frist von rund drei Jahren soll eine erste Ausbaustufe stehen, die als Destination für sich funktionieren kann: mit dicht gepackten Einkaufsstraßen, Showrooms, Cafés, Entertainment-Ankern und großzügigen Plätzen. Weitere Bauabschnitte des Gesamtquartiers wachsen danach um diesen Kern herum.

Schon von außen soll Dubai Square weniger wie ein „Kasten“ und mehr wie ein Stadtviertel wirken. Breite, beschattete Boulevards statt blinder Rückwände, große Glasflächen, die Einblicke in das Geschehen bieten, und immer wieder Blicke hinaus auf Creek und Skyline. Wo heute Bauzäune stehen, sollen später Menschenströme zwischen Wasserfront und Shopping-Stadt pendeln.

Mall oder Mikrostadt?

Wer versucht, Dubai Square in ein einziges Wort zu pressen, scheitert schnell. Ist es ein Einkaufszentrum? Ein Entertainment-Distrikt? Ein neues Downtown? Am ehesten lässt es sich als Mikrostadt beschreiben – eine Mischung aus Einkaufsmeile, Kulturquartier und Wohnadresse.

Frühe Visualisierungen zeigen Straßen unter einer hohen Glasdecke, digital bespielte Fassaden, die sich wie Bühnenbilder verändern, und einen zentralen Platz für Konzerte, Feste und Groß-Events. Anstatt Besucher in einem starren Rundkurs von Eingang zu Kino zu Ausgang zu lenken, soll Dubai Square zum Entdecken einladen – mit Ecken, in denen man lieber bleibt, als schnell wieder hinauszugehen.

Die Erlebnis-Ebenen greifen ineinander:

  • Iconic Stores internationaler Marken an den Hauptachsen und Plätzen – mit Schaufenstern, die eher wie Bühnenbilder wirken.
  • Große Entertainment-Flächen für Familien, immersive Ausstellungen, digitale Kunst und Live-Auftritte.
  • Markthallen, Fine-Dining-Restaurants und Dachterrassen mit Blick auf Creek, Skyline und die umliegenden Wohntürme.
  • Digitale Services per App – von der Parkplatzsuche über Navigation bis zu personalisierten Angeboten und Concierge-Services.
  • Wohnungen und Hotels im direkten Verbund, damit die Mall nicht abends um zehn „abschaltet“, sondern Teil eines rund um die Uhr lebendigen Viertels bleibt.

Jeder Bereich ist als eigener Mikrokosmos gedacht: ein stiller Innenhof mit Brunnen und Buchladen, eine lebendige Gasse mit Streetfood und Pop-up-Kiosken, eine glänzende Flaniermeile mit High-End-Boutiquen. Einkaufen soll hier weniger Pflichtprogramm sein – und mehr Inszenierung.

Warum Dubai weiter auf Destination-Malls setzt

Angesichts von Same-Day-Delivery und Online-Plattformen drängt sich die Frage auf: Warum investiert Dubai anno 2020er noch in ein Mega-Shoppingprojekt? Die Antwort hat viel mit Tourismus, aber auch mit Alltagskultur zu tun.

Dubai versteht sich als globale Freizeit- und Lifestyle-Metropole. Shopping zählt nach wie vor zu den Top-Aktivitäten internationaler Besucher, die in den letzten Jahren im zweistelligen Millionenbereich pro Jahr in die Stadt kamen. Diese Gäste suchen keine anonyme Ladenzeile, sondern Orte zum Schlendern, Fotografieren, Essen, Staunen – und Shoppen.

Gleichzeitig sind Malls im Leben vieler Einwohner längst mehr als Einkaufsorte. Sie sind Treffpunkt, Wohnzimmer, Spielplatz. Man verbringt hier den Freitagabend, trifft Freunde, feiert Geburtstage, zeigt Gästen aus dem Ausland „sein“ Dubai. Dubai Square knüpft genau daran an, aber mit einer neuen räumlichen Qualität: mehr Stadt, mehr Außenbereiche, mehr Inszenierung.

Dazu kommt: Stationärer Handel stirbt nicht, er wandelt sich. Shops werden Showroom, Bühne und Community-Hub zugleich – eng verzahnt mit Online-Kanälen. Denkbar ist etwa, ein Outfit in einem Flagship-Store in Dubai Square zu testen, es digital zu konfigurieren und sich die Einkäufe bequem ins Hotel oder nach Hause liefern zu lassen, während der eigentliche Besuch zum Instagram-Moment wird.

Alltag am Creek

Wer heute am frühen Abend über die bestehende Uferpromenade von Dubai Creek Harbour spaziert, bekommt einen Vorgeschmack. Kinder fahren auf Scootern am Wasser entlang, Familien fotografieren die Skyline, in den Cafés klirren Gläser. Die Atmosphäre ist entspannt, beinahe ferienhaft.

Nun stellt man sich vor, ein kompletter urbaner Kern läge nur ein paar Gehminuten landeinwärts. Ein Paar, das in einem der Wohntürme lebt, verlässt die Wohnung, läuft im Schatten der Arkaden durch Dubai Square, kauft schnell ein, bleibt auf einen Kaffee hängen – und sitzt kurz darauf im Kino. Am Wochenende verwandeln sich die gleichen Straßen vielleicht in einen Designmarkt mit Live-Musik.

Auch Retailer entwerfen bereits mentale Grundrisse. Ein regionaler Modehändler läuft mit Tablet über den Masterplan, zoomt in potenzielle Ecklagen hinein. „Wir haben aus Downtown und Dubai Mall gelernt“, sagt er. „Hier können wir einen Store für die nächste Generation planen – mehr Erfahrung, mehr digital, mehr Inszenierung.“

Frühkäufer im Dubai Creek Harbour sprechen halb im Scherz vom „nächsten großen Ding vor der Haustür“. Für sie entscheidet die Eröffnung von Dubai Square mit darüber, wie komplett ihr Viertel sich anfühlt – ob es nur eine schöne Wohnlage bleibt oder tatsächlich ein eigenständiger Stadtteil wird.

Der neue Fixpunkt auf der Stadtkarte

Großprojekte in Dubai strahlen weit über ihr Grundstück hinaus. The Dubai Mall hat Downtown zum internationalen Postkartenmotiv gemacht und das Preisniveau im Umfeld sichtbar beeinflusst. Mall of the Emirates hat Al Barsha und angrenzende Quartiere zum etablierten Wohn- und Shoppingstandort werden lassen. Dubai Hills Mall beginnt gerade, eine neue grüne Achse der Stadt zu ankern.

Dubai Square dürfte eine ähnliche Rolle für den Osten spielen. Die Mall wird nicht nur die Bewohner des Dubai Creek Harbour versorgen, sondern auch angrenzende Stadtteile und Gäste, die über den Flughafen-Korridor anreisen. Ihre Shops, Restaurants und öffentlichen Räume bilden das urbane Herz eines Areals, das vor wenigen Jahren noch aus brauner Fläche und blauen Linien auf Plänen bestand.

Verkehrsströme werden sich neu sortieren, Bus- und Taxirouten anpassen, die Waterfront-Promenaden wachsen mit den schattigen Straßen und überdachten Plätzen von Dubai Square zusammen. Langfristig könnte der Satz „Wir treffen uns am Creek“ eine völlig neue Bedeutung bekommen.

Real Estate & Investment Relevance

Für Immobilieninvestoren ist Dubai Square weit mehr als ein spannendes Architekturprojekt. Solche Mega-Destinationen wirken wie Motoren auf ihren Standort – und Dubai hat in den letzten Jahren mehrfach gezeigt, wie stark die Verbindung zwischen Landmark-Projekten und Immobilienwerten sein kann.

Downtown Dubai ist ein naheliegendes Beispiel: Die Kombination aus The Dubai Mall, ikonischer Skyline, Hotels, Freizeitangeboten und Events hat das Viertel zu einer der begehrtesten Adressen der Stadt gemacht. Die hohe Bekanntheit zieht dauerhafte Nachfrage nach Wohnungen, Serviced Apartments und Hotelzimmern an – mit entsprechend stabilen Mieten und oft überdurchschnittlichen Verkaufspreisen.

Dubai Creek Harbour könnte mit Dubai Square einen ähnlichen Weg einschlagen. Für Anleger lohnt sich der Blick auf mehrere Ebenen:

  • Lageprämie: Wohnungen und Apartments in fußläufiger Entfernung zu großen Lifestyle-Destinationen erzielen erfahrungsgemäß höhere Preise und Mieten als vergleichbare Objekte ohne direkten Zugang. Mit dem Fortschritt von Dubai Square wird der Markt genau hinsehen, wie sich Wiederverkaufswerte und Vermietungszahlen der umliegenden Türme entwickeln.
  • Renditepotenzial: Dubai ist für im internationalen Vergleich attraktive Bruttorenditen bekannt, häufig im mittleren bis teils hohen einstelligen Prozentbereich. In Quartieren mit starker Nachfrage durch Mieter, Touristen und Langzeitgäste können sich diese Werte stabilisieren oder verbessern – vor allem bei gut geschnittenen, serviceorientierten Einheiten nahe der Mall.
  • Kurzzeitvermietung & Hospitality: Ein Mix aus Mega-Mall, Wasserlage und guter Erreichbarkeit macht Dubai Creek Harbour für Urlauber und Geschäftsreisende interessant. Hotels, Serviced Residences und lizensierte Ferienwohnungen könnten hiervon besonders profitieren – etwa während Shopping-Festivals, Großevents und Wintersaison.
  • Gewerbeflächen: Neben Wohnimmobilien bieten auch Retail- und F&B-Flächen Chancen. Wer früh in gut gelegene Shops oder Gastronomie-Einheiten investiert, kann von starken Mieterträgen profitieren. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Betreiberqualität, Konzept und Standortanalyse höher als bei klassischen Wohnobjekten.
  • Masterplan-Qualität: Investoren achten zunehmend auf das Gesamtbild: Schulen, Parks, Büros, Nahverkehr, Kultur- und Freizeitangebote. Die Einbettung von Dubai Square in einen umfassenden, waterfront-orientierten Masterplan stärkt die langfristige Attraktivität des Quartiers – insbesondere für Familien und internationale Käufer, die ganzheitliche Lebensqualität suchen.

Natürlich gehören zu jeder Chance auch Fragezeichen. Zeitpläne großer Projekte können sich verschieben, globale Konjunktur und Zinsen beeinflussen Reise- und Konsumverhalten, und das Angebot an Retailflächen will aufmerksam beobachtet werden. Für Investoren gilt es daher, Baustand, Infrastrukturentwicklung und Vermietungsdynamik im Umfeld von Dubai Square genau zu verfolgen.

Der größere Trend aber ist deutlich: Landmark-Destinationen prägen in Dubai nachhaltig die Immobilienlandschaft. Während die Kräne über dem Creek weiter ihre Kreise ziehen, denken viele Anleger bereits ein paar Jahre voraus – an den Moment, wenn statt Baulärm Musik aus den Passagen klingt, statt Flutlicht Schaufenster leuchten und eine neue urbane Anziehungskraft beginnt, Menschen und Werte an diesen Küstenabschnitt zu ziehen.