Hollywood kehrt zurück in die endlosen Dünen der Liwa-Wüste: Für den dritten Teil der Sci-Fi-Saga „Dune“ rollt Regisseur Denis Villeneuve erneut Kameras in Abu Dhabi aus. Die spektakuläre Kulisse der Emirate wird damit erneut zum fiktiven Wüstenplanet Arrakis – ein visuelles Meisterwerk mit wirtschaftlichem Nachhall. Die Dreharbeiten stärken nicht nur die kulturelle Präsenz der Region, sondern bieten auch Chancen für lokale Wirtschaft und Immobilienmarkt.
Die Sonne steht senkrecht über der goldenen Weite der Liwa-Wüste. Kein Windhauch, nur das leise Knirschen von Stiefeln im Sand. Plötzlich: Eine Kamera summt, ein Walkie-Talkie knackt, und ein Crewmitglied ruft: „Action!“ Willkommen zurück auf Arrakis – zumindest für die Kinoleinwand.
Die Liwa-Wüste in Abu Dhabi ist erneut zur Kulisse für eines der größten Science-Fiction-Epen unserer Zeit geworden. Für den dritten Teil von „Dune“ verwandeln sich die endlosen Dünen wieder in die Heimat der Fremen, der stolzen Wüstenbewohner des Planeten Arrakis. Regisseur Denis Villeneuve, bekannt für seine visuelle Brillanz, setzt erneut auf die spektakuläre Landschaft der Vereinigten Arabischen Emirate – und auf die bewährte Film-Infrastruktur des Landes.
Bereits für „Dune: Teil Eins“ (2021) und „Teil Zwei“ (2024) war Abu Dhabi maßgeblicher Drehort. Die Liwa-Wüste, etwa zwei Autostunden südwestlich der Hauptstadt Abu Dhabi gelegen, bietet mit ihren bis zu 150 Meter hohen Sanddünen und der tiefen Stille eine fast unwirkliche Kulisse. Genau das sucht Hollywood: Authentizität, Weite, Dramatik.
„Dieser Ort ist magisch“, sagte Villeneuve in einem Interview. „Die Textur des Sandes, das Licht, die Farben – das ist kein CGI. Das ist echt.“
Die Entscheidung, auch für „Dune: Teil Drei“ in Abu Dhabi zu drehen, ist mehr als eine künstlerische. Sie ist ein Statement. Denn die Emirate haben sich in den letzten Jahren zu einem gefragten Drehort entwickelt. Neben „Dune“ wurden hier Produktionen wie „Star Wars: The Force Awakens“ oder „Fast & Furious 7“ realisiert. Die Abu Dhabi Film Commission lockt mit Förderungen, modernster Technik und einem reibungslosen Ablauf.
Für die Region bedeutet das mehr als nur Glamour. Hotels, Transporte, Catering – die Filmcrew bringt wirtschaftliche Impulse. Lokale Talente finden Jobs am Set, Techniker werden geschult, und die internationale Aufmerksamkeit ist unbezahlbar. Auch kulturell wächst Abu Dhabi mit jeder Großproduktion – als Tor zwischen Wüste und Weltkino.
Die Dreharbeiten für „Dune: Teil Drei“ begannen im Sommer 2025 und sollen mehrere Wochen dauern. Gedreht wird in abgelegenen Wüstengebieten mit strengem Zugangsschutz. Die Crew lebt in temporären Camps, arbeitet mit Sonnenaufgang und nutzt Drohnen, Kräne und Spezialfahrzeuge für spektakuläre Aufnahmen.
Ein Produktionsassistent berichtet: „Es ist heiß, fordernd, aber unglaublich inspirierend. Wir wissen, dass wir Teil von etwas Großem sind.“
Der Film selbst knüpft an die Handlung der ersten beiden Teile an, basierend auf Frank Herberts Sci-Fi-Kultroman. Im dritten Teil soll der spirituelle und politische Aufstieg von Paul Atreides weiter erzählt werden – mit neuen Konflikten, alten Feinden und epischen Wüstenschlachten.
Die Rückkehr Hollywoods in die Liwa-Wüste hat auch klare Auswirkungen auf den Immobilien- und Investmentmarkt in Abu Dhabi. Filmproduktionen dieser Größenordnung bringen nicht nur kurzfristige Einnahmen für lokale Dienstleister, sondern stärken langfristig das Image der Region als global vernetzten, kulturell relevanten Standort.
Für Investoren ergibt sich daraus ein klarer Trend: Wer frühzeitig in Regionen investiert, die kulturell und wirtschaftlich im Aufwind sind, kann von langfristigen Renditen profitieren. Die Liwa-Wüste ist nicht nur Filmkulisse – sie wird zum Zukunftsstandort.