Mehr als eine Million Schüler zurück nach verlängerten Winterferien 2026 in den VAE | Die Geissens Real Estate | Luxus Immobilien mit Carmen und Robert Geiss – Die Geissens in Dubai
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Vor den Schultoren in Dubai, Abu Dhabi oder Sharjah sieht man es auf einen Blick: Die langen, ungewohnt ausgedehnten Winterferien sind vorbei. Mehr als eine Million Kinder, Jugendliche und Studierende strömen in diesen Tagen in die Bildungseinrichtungen der VAE zurück – in staatliche Schulen, Privatschulen, Charter-Schulen und Universitäten. Nach zusätzlichen freien Tagen rund um den Jahreswechsel starten sie nun in ein neues Trimester, mit frischen Stundenplänen, neuen Projekten und der leisen Nervosität, die immer in der Luft liegt, wenn der erste Schultag anbricht. Behörden, Schulleitungen und Eltern standen wochenlang in engem Austausch, damit Busse, Klassenzimmer und digitale Systeme pünktlich bereitstehen – und aus der gefühlten „Endlos-Ferienzeit“ wieder konzentrierter Schulalltag wird.

Der Morgen riecht nach neuen Heften und frisch gebügelten Uniformen. Vor einem Schulkomplex in Dubai öffnet sich das große Metalltor, und die Stille der Ferien platzt förmlich auseinander. Kinder mit übergroßen Rucksäcken, Teenager mit müden Augen und Eltern mit Kaffeebechern in der Hand schieben sich Richtung Eingang. Jemand ruft: „Nicht den Turnbeutel vergessen!“, ein anderes Kind hält noch schnell die Hand der Mutter fest – nur für ein paar Sekunden, bevor es im Menschenstrom verschwindet.

Die erste Klingel nach der langen Pause

So ähnlich sieht es heute an Tausenden von Bildungseinrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus. Über eine Million Schülerinnen, Schüler und Studierende kehren nach den verlängerten Winterferien 2026 zurück in den Unterricht. Die Pause fühlte sich in vielen Familien etwas länger an als sonst – ein paar zusätzliche freie Tage, die Reisen, Familienbesuche und ruhige Morgenstunden ermöglichten.

Nun kehren sie zurück in die vertraute Routine: Morgendliche Staubildung vor dem Schultor, gelbe Busse in Kolonnen, E-Mails von Schulleitungen mit letzten Hinweisen zum Start und Lehrkräfte, die die neuen Sitzpläne ausdrucken. Ob öffentliche Schule, internationale Privatschule oder Hochschule: Fast überall fällt in diesen Tagen der Startschuss für das neue Trimester.

Ein Land im Schulmodus

Wer am ersten Tag nach den Ferien durch Abu Dhabi, Dubai oder Sharjah fährt, merkt sofort: Die Stadt ist wieder im Schulmodus. Ampelphasen rund um große Bildungscampusse werden neu getaktet, Sicherheitskräfte regeln den Verkehr, und vor den Eingängen warten Aufsichtspersonen mit Klemmbrettern auf verspätete Schüler.

In vielen Familien beginnt der Tag deutlich früher als in den Ferien. Wecker klingen vor sechs Uhr, Küchen verwandeln sich in Frühstücks-Produktionslinien, Brotdosen werden in letzter Minute gefüllt. „Einmal wie ein geöltes Uhrwerk“, lacht ein Vater und schließt die Minivan-Tür hinter seinen drei Kindern. „Wir hatten fast vergessen, wie sich das anfühlt.“

Auch die Schulen selbst haben in den letzten Tagen hochgefahren: Reinigungs-Teams waren im Einsatz, um Gebäude, Sportanlagen und Busse nach der Pause vorzubereiten. IT-Abteilungen testeten Lernplattformen und Geräte, falls einzelne Klassen in den kommenden Wochen zeitweise online unterstützt werden müssen. Für jüngere Kinder wurden bunte Willkommensplakate gestaltet, für die Älteren liegen Prüfungs- und Projektpläne bereit.

Sanfte Landung nach den Ferien

Nach einer langen Pause ist der Übergang zurück in den Lernrhythmus eine sensible Phase. Viele Schulen setzen deshalb bewusst auf einen sanften Einstieg. In den ersten Tagen stehen Wiederholungen, Klassengespräche und Aktivitäten zum sozialen Miteinander auf dem Programm, bevor der volle Stoffdruck einsetzt.

Lehrkräfte berichten, dass die Schülerinnen und Schüler mit einem bunten Mix an Gefühlen zurückkommen: manche überschäumend vor Energie, andere vorsichtig, fast scheu. Ein Lehrer in Sharjah beschreibt es so: „Die ersten Minuten sind immer stiller als sonst. Dann merkt man, wie langsam das Murmeln, das Lachen und das typische Klassenrauschen zurückkehren. Es ist, als ob jemand den Soundtrack der Schule wieder aufdreht.“

Eltern investieren derweil in neue Routinen. Schlafenszeiten werden wieder vorverlegt, Bildschirmzeiten am Abend gekürzt. In vielen Wohnungen gibt es plötzlich wieder feste Hausaufgaben-Ecken auf dem Esstisch, bereit mit Stiften, Ladekabeln und Notizbüchern.

Was Familien jetzt organisieren

Der Schulstart nach verlängerten Ferien bedeutet auch Logistik im Akkord. In den letzten Ferientagen standen in vielen Haushalten To-do-Listen auf dem Küchentisch:

  • Schuluniformen anprobieren, tauschen oder nachkaufen
  • Schulmaterial, Hefte und Taschen auffüllen
  • Busrouten und Abholzeiten prüfen
  • Aktualisierte Schul-Apps und Elternportale installieren
  • Nachhilfe, Sport- und Freizeitkurse für das neue Trimester planen

Diese kleinen Rituale mögen banal wirken, doch sie markieren für viele das Ende der Ferien- und den Beginn der Arbeitsphase. Kinder bekommen das Gefühl: Jetzt geht es wieder los, jetzt zählt der Stundenplan mehr als der Strand.

Bildung als Puls der Städte

Wenn mehr als eine Million Lernende in den Alltag zurückkehren, verändert das den Rhythmus ganzer Städte. Cafés in Schulnähe öffnen früher, um Eltern ihren schnellen Kaffee zu servieren. Kleine Buchläden melden steigende Nachfrage nach Lernhilfen. Nachmittagsparks füllen sich wieder mit Schuluniformen, die zwischen Rutschen und Klettergerüsten Blöcke und Formeln diskutieren.

Dabei ist deutlich spürbar, welche Rolle Bildung im Selbstverständnis der VAE spielt. Der Start nach den Winterferien ist nicht nur ein Datum im Kalender, sondern ein sichtbares Zeichen dafür, dass Investitionen in Schulen, Lehrkräfte und Lernumgebungen langfristig die Richtung vorgeben – für den Nachwuchs und für die Entwicklung der ganzen Gesellschaft.

Was das für Wohnlagen und Immobilien bedeutet

Der erste Schultag nach den Ferien zeigt sich nicht nur vor den Schultoren, sondern auch auf dem Immobilienmarkt. Familien, die während der verlängerten Winterpause Umzüge geplant haben, richten sich nun endgültig in ihren neuen Wohnungen ein – bevorzugt in Vierteln mit kurzen Wegen zu beliebten Schulen und Kindergärten.

Für Vermieter und Investoren sind Schulkalender in den VAE längst ein wichtiger Kompass. Besichtigungen, Vertragsabschlüsse und Mieterwechsel häufen sich rund um die großen Ferienzeiten. Wer nah an gefragten Bildungscampussen investiert, profitiert oft von stabiler Nachfrage, längeren Mietverhältnissen und einer klaren Zielgruppe: Eltern, die bereit sind, für kurze Schulwege und ein organisiertes Familienleben einen Aufpreis zu zahlen.

Auch Projektentwickler reagieren darauf. Neue Master-Communities entstehen nicht selten mit eigenen Schulgrundstücken im Zentrum oder in fußläufiger Entfernung. An den ersten Schultagen nach den Winterferien wird sichtbar, wie diese Planung aufgeht: volle Gehwege, lebendige Straßen, Spielplätze, die nachmittags sofort genutzt werden. Wo morgens die Schulglocke läutet, steigt häufig auch die Attraktivität einer Nachbarschaft – und damit ihr Immobilienwert.

So erzählt der Schulstart nach den verlängerten Winterferien 2026 gleich zwei Geschichten: die von Kindern, die mit Rucksäcken und neuen Heften in ein weiteres Lernkapitel aufbrechen. Und die von Städten und Quartieren, die sich rund um diese tägliche Reise zur Schule organisieren – im Verkehr, im Handel und auf dem Immobilienmarkt.